Produktionen

„Das ist ein Schiff, das sich irgendwo im Nebel verliert.“ „Es ist ein schwindelerregender Pfad an steilen Klippen entlang:“ „Das sind Schmetterlinge, die mit den Erinnerungen davon fliegen“
Burgfestspiele Städtische Bühnen Lahnstein, 2015

Dozentin, Referentin, Corporate Training, Workshops

Schon während ihrer Ausbildung sammelte Susanna Curtis pädagogische Erfahrung. Seit über 35 Jahren arbeitet sie als Dozentin für klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, ob als Trainingsleiterin für professionelle Tänzer*innen in verschiedenen Kompanien, für Ausbildungsschüler*innen oder im Amateurbereich.  

„Meine Arbeit als KlinikClown hat mein tägliches und mein künstlerisches Leben unheimlich bereichert. Bei den wöchentlichen Besuche/Visiten habe ich sehr viel über mich und meine Mitmenschen gelernt.
Sex, Tanz und Sehnsucht; ein Tanztheater im Sinne von Gustav Flaubert Madame Bovary sei ein Roman über das Nichts und über die Langeweile – so hat zumindest der Dichter selbst, Gustave Flaubert, sein Meisterwerk aus dem Jahr 1856 einmal beschrieben. Dieses „Nichts“ aber ist so exquisit erzählt und die Menschen in ihm sind so exakt analysiert, dass es gleichzeitig – wie immer bei Flaubert –um alles geht.

Die Figur der Linda wurde 1997 von Susanna Curtis für das Solotanztheaterstück Dust to Dust erfunden. Seitdem irrt Linda, eine pummelige Single-Frau in Beige, etwas exzentrisch und naiv, aber liebenswürdig und 100% patent, durch sämtliche Straßen Züge, U-Bahnen, und Festivals der Bundesrepublik. Für jeden Auftritt überlegt Susanna Curtis eine thematisch-bezogene Route für Linda mit verschiedenen Stationen und absurden, clownesken Aktionen, die von einer Zuschauergruppe mitbegleitet werden kann als WalkAct.

Zusammen mit ihrem Bühnenpartner, Neil Greig, formierte Susanna Curtis im Jahr 2004 das Comedy-Duo, Daphne und Perry und präsentierten seitdem mehrere Comedy Produktionen mit sehr britischem Touch. Ihre erste gemeinsame Produktion war eine äußerst eigenwillige, aber sehr amüsante Version von Dinner for One. Als nächstes planen sie einen James Bond Abend.

Burgfestspiele Städtische Bühnen Lahnstein, 2012

In ihrem Solostück Do you contemporary dance? präsentiert Susanna Curtis die Ergebnisse ihrer jahrlangen Recherche zum Genre zeitgenössischer Tanz.

Alice, ja die „Wunderland“ Alice, feiert Geburtstag. Genauer gesagt ist sie 150 Jahre alt geworden. Höchste Zeit, vier etwas großgeratene Alices auf eine Reise hinter den Spiegel zu schicken. Sie finden sich wieder mitten in einem grotesken Schachspiel mit fantastischen Gegenspielern.
Uraufführung des Theaterstückes Geburtstag von Karin Strauß, als Tanztheater von Susanna Curtis inszeniert
Frankie Boy, ein Frank Sinatra Musical
Transformance CityXchange, bayerisches Tanzprojekt, 2016
Four Lear - Wieder eine Begegnung zwischen Curtis & Co. und Shakespeare; nach den erfolgreichen Produktionen twO-thello und MacbeTh-ree das Finale einer Trilogie von Shakespeares Tragödien. Susanna Curtis und ihr Team präsentieren König Lear, diesmal mit vier Protagonisten, als narratives Tanztheater - ein Spiel mit Sprache und Tanz, eine Suche nach der Essenz des Dramas, eine Auseinandersetzung mit zeitlosen und gleichzeitig sehr aktuellen gesellschaftlichen Themen – Identität, Alter, Demenz und Familie. Curtis & Co. bleibt ihrem Ziel treu, bildreiches, bewegtes und modernes Tanztheater auf der Bühne zu bringen.

Ein zweiteiliger Tanztheaterabend
P.S. Susanna Curtis/Hamlet Omelett
 

Burgfestspiele Städtische Bühnen Lahnstein
MacbeTh-ree ist ein rasantes und riskantes Spiel für drei Personen. Schauplatz des Geschehens ist eine dunkle, bedrohliche Welt irgendwo zwischen rauer Natur und angestrengter Gesellschaft.
Inspiriert durch die eindringlichen Bilder des Romans The Trick is to Keep Breathing der schottischen Autorin Janice Galloway erzählt in-side-out die Geschichte einer Frau, deren Leben nach einem traumatischen Ereignis völlig zu entgleisen droht. Während sie nach außen versucht, eine Art Normalität aufrecht zu erhalten, bröckelt ihr Innerstes in tausend Puzzleteile. Begleitet von den atmosphärischen Tönen Tatjana Matés Komposition, Raum Ich, sickert eine intime innere Gedanken- und Gefühlswelt nach außen. Die Grenzen von Realität und Traum, Imaginärem und Erlebtem verwischen. Alles fließt, nichts ist stabil. Das Alltagsleben wird zur Groteske. Überleben heißt, an die Oberfläche zu gelangen und dort zu bleiben.
Burgfestspiele Städtische Bühnen Lahnstein, 2013
Regionale und internationale Künstler kommen zusammen, um (beim einen oder anderen Glas Wodka) Prosorov Park, die neueste Produktion von Choreographin Susanna Curtis, auf die Bühne zu bringen – ein Spiel zwischen den nostalgischen, melancholischen Gemütsschwankungen der Prosorov Schwestern in einer absurden, aberwitzigen Alltagsrealität.
Burgfestspiele Städtische Bühnen Lahnstein, 2011
Wie spielt man den Othello überhaupt? Diese Frage stellen sich die zwei Protagonisten in Susanna Curtis` neuestem Tanztheater. Sie finden sich auf einem neutralem Spielfeld, wo Mann auf Frau, Deutscher auf Britin, Schauspieler auf Tänzerin trifft und versuchen gemeinsam (oder doch gegeneinander?), einen Zugang zu dem wohl bekanntesten Eifersuchtsdrama aller Zeiten zu finden. Schnell finden sie sich jedoch selbst in den Fängen der Eifersucht wieder, und so wird um die Gunst der Regisseurin und um das Herz der Zuschauer gewetteifert.
eine transeuropäische Tanztheaterreise Was passiert, wenn Fremde gezwungen werden, sich aufeinander einzulassen? Vier Reisende treffen zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort ein und können ihre Reise nicht fortsetzen. Menschen auf der Durchreise, und gleichzeitig auf einer individueller Reise mit persönlichem Gepäck – J.,K., L. und M. sind auf der Suche nach ihrer Identität und erleben, wie flüchtige Bekanntschaften sogar intensiver als im üblichen Alltagsleben werden können.
Die Sagen um König Artus und das Geschehen auf Burg Camelot faszinieren seit dem 7. Jahrhundert. Zitate aus Theater, Film, Literatur und Musik – von der Tragödie bis zur Komödie, von der Oper bis zum Musical, von Gedichten bis hin zum Trivialroman.
Ein Dilemma konfrontiert oft den Kunstschaffenden: modische Trends nachzugehen, um "in" zu sein oder sich selbst treu zu bleiben.