twO-thello

Wie spielt man den Othello überhaupt? Diese Frage stellen sich die zwei Protagonisten in Susanna Curtis` neuestem Tanztheater. Sie finden sich auf einem neutralem Spielfeld, wo Mann auf Frau, Deutscher auf Britin, Schauspieler auf Tänzerin trifft und versuchen gemeinsam (oder doch gegeneinander?), einen Zugang zu dem wohl bekanntesten Eifersuchtsdrama aller Zeiten zu finden. Schnell finden sie sich jedoch selbst in den Fängen der Eifersucht wieder, und so wird um die Gunst der Regisseurin und um das Herz der Zuschauer gewetteifert.

Die Emotionen schaukeln sich bis ins Unendliche. Werden die Protagonisten sich dem Sog der Tragödie letztendlich doch noch entziehen können oder nimmt es mit ihnen ein ebenso grausames Ende wie in der Vorlage Shakespeares?
Die gebürtige Londonerin Susanna Curtis arbeitet seit 1988 als Choreographin und Tänzerin in Deutschland. In ihren Arbeiten versteht sie es, Charakterdarstellung mit Tanzchoreografie und Stimme mit Bewegung zusammenzuführen, oft mit leicht komödiantischem Touch. Ein Rezept das aufgeht – wie sie zusammen mit dem Schauspieler Stefan Drücke unter Beweis stellt.

 

Besetzung: 
twO-thello
Idee und KonzeptSusanna Curtis
ChoreographieSusanna Curtis & Ensemble
Szenische Einrichtung Sonja Hilpert
EnsembleSusanna Curtis, Stefan Drücke
KostümeJohanna Deffner
BühneSusanna Curtis, Johanna Deffner
FilmHans Batz
LichtSasa Batnozic
TechnikNeil Greig, Philipp Konscek
AssistenzMarcelle Dilger
TonaufnahmenGerhard Grell
FotoarbeitenLudwig Olah
Grafische GestaltungElisabeth Hau
MusikPale 3, William Byrd, Les Negresses Vertes, Irving Taylor & Ken Lane
Presse: 

Othello als Kissenschlacht: Dass das funktioniert, ohne Shakespeare zu veralbern, bewies Susanna Curtis mit ihrem hinreißenden Tanztheaterstück  twO-thello, das an drei Abenden im Nürnberger Künstlerhaus begeisterten Applaus erhielt.

Nürnberger Nachrichten, 25.01.14

Herausgekommen ist eine Sternstunde des Off-Theaters, die am Freitag im Nürnberger Kunsthaus Premiere hatte………Darin buchstäblich aufgehend, erzählen sie nicht nur körpersprachlich von den Untiefen menschlicher Leidenschaft.

Nürnberger Zeitung, 25.01.14

Essentielle Kernstücke verschmelzen mit tänzerischen Ideen, mit bildgewaltigen Symbolen und mancher Prise Ironie zu einer groß angelegten Othello-Paraphrase

Neu-Ulmer Zeitung, 15.06.11